Beruf und Pflege

Bedingt durch den demografischen Wandel wird das Thema Pflege die Gesellschaft vermehrt beschäftigen. Damit wird die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Zukunft immer wichtiger, denn:

  • die Zahl der Pflegebedürftigen wächst,
  • das Durchschnittsalter der Beschäftigen steigt,
  • immer mehr ältere Beschäftige müssen sich mit der Pflege von Angehörigen auseinandersetzen.

Es kommt auch zu Dreifachbelastungen: Pflege, Familie und Beruf.

Besonderheiten von Beruf und Pflege

  • Pflege kommt für Angehörige, für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, überraschend, sie ist nicht planbar. Kündigen sich Kinder an, haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber Zeit, die Vereinbarkeit von Beruf und Kinder zu organisieren.
  • Kinder entwickeln sich weiter, werden selbstständiger. Bei der Pflege ist das anders, zu pflegende Personen werden immer mehr Hilfe benötigen.
  • Die Dauer und der Betreuungsbedarf sind zudem oft nicht abschätzbar.

Dies alles setzt Angehörige, die die Pflege übernehmen, oft zu. Pflege ist für die Angehörigen physisch und psychisch belastend.

Wo finde ich was zum Thema Beruf und Pflege?

Das Thema Beruf und Pflege wird alsoauch  für Arbeitgeber zunehmend wichtiger, vor allem für Unternehmen, deren Belegschaften im Durchschnitt recht hoch sind. Es ist gut, sich als Unternehmen vorzubereiten. Denn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Angehörigen pflegen, sind meist älter, oft jahrelang im Betrieb und besitzen somit viel Erfahrung und Wissen. Es zahlt sich für das Unternehmen aus, diese Personen zu unterstützen und zu halten.

Auf den folgenden Seiten finden Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen  sowie Unterstützungsmöglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Die Seite "Nützliche Informationen"  zeigt Anlaufstellen in der Region und führt zu interessanten Seiten rund um das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.